Kurfürstliches Schloss Koblenz
Am Ende des 18. Jahrhunderts erbauten Kurfürstlichen Schloss zu Koblenz residierte der Fürstbischof zu Trier, Clemens Wenzeslaus von Sachsen. Er war der letzte Erzbischof und gleichzeitig Kurfürst dort. Sein architektonischer Stil gehört dem Frühklassizismus an und ist damit dem Stil der griechischen Antike verbunden. Das Haupthaus erstreckt sich parallel zum Rhein. Zwei rund verlaufenden Flügeln, die es jeweils wie ein Halbkreis umrahmen, finden sich auf jeder Seite. Darin befindet sich der große Schlosspark. Nachdem Fürstbischof Clemens vor den napoleonischen Truppen von seiner Residenz geflohen war, wurde sie zum Sitz des späteren Kaiser Wilhelm, zu dieser Zeit noch Prinz. Besichtigen lässt hierbei nur die Außenansicht des Schlosses. Der Innenraum und der dazugehörige Schlosspark sind heute Behördensitz und damit für die Öffentlichkeit unzugänglich. Wenn 2011 die BuGa ihre Besucher in Koblenz erwartet, wird man auch für eine kurze Zeit das Schloss und seine Gartenanlage besichtigen können, weil es ein Teil der Ausstellung sein wird.
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